Gericht weist Antrag der FTC zum Stopp des Microsoft-Activision-Deals ab

Dec 30,25

Microsoft setzt sich erneut gegen die Federal Trade Commission (FTC) bei seinem Streben nach Activision Blizzard durch.

Ein Berufungsgericht in San Francisco lehnte heute den Versuch der FTC ab, die 69-Milliarden-Dollar-Übernahme des Call of Duty-Herausgebers durch Microsoft zu stoppen, und besiegelte damit einen Deal, der erstmals Ende 2022 vorgeschlagen wurde (laut Reuters). Die Entscheidung eines Dreier-Richtergremiums beendet die rechtlichen Anfechtungen der FTC gegen das Urteil vom Juli 2023, das den wegweisenden Kauf von Microsoft genehmigte.

Das Angebot des Tech-Giganten für Activision Blizzard stand über drei Jahre lang unter intensiver Beobachtung. Mehrere US-Senatoren lehnten den Deal zunächst ab und äußerten Bedenken hinsichtlich der Konsolidierung in der Technologiebranche, während Microsoft sein Spiele-Imperium ausbaute. Während Wettbewerber und Spieler sich vor potenzieller Plattform-Exklusivität für große Franchises wie Call of Duty fürchteten, betonte Microsoft stets sein Bekenntnis zu plattformübergreifenden Veröffentlichungen.

Vollständige Liste der Xbox-eigenen Spiele-Franchises nach der Activision-Blizzard-Übernahme

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Nachdem Microsoft im Laufe des Jahres 2023 regulatorische Hürden überwunden hatte, schloss es den Activision-Blizzard-Deal erfolgreich im Oktober ab. Obwohl der Einspruch der FTC in letzter Minute Komplikationen drohte, scheint das gescheiterte Rechtsmittel das Ende des juristischen Widerstands zu markieren.

Eine umfassende Chronologie der Übernahme-Herausforderungen für Microsoft ist hier verfügbar.

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